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Steingutteller

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Die Herkunft von Steingut

Steingut wurde um das 18. Jahrhundert in England erfunden und hat sich seitdem auf der ganzen Welt verbreitet. Kein Wunder, denn die Materialien, aus denen Steingut besteht, kommen beinahe überall vor. Durch die einfachere Herstellungsweise ist Steingut häufig etwas preisgünstiger als Porzellan.

Woraus besteht Steingut?

Steingut besteht aus einem Ton-Gemisch, Quarz und Feldspat. Auch Mineralien wie beispielsweise Calcit können enthalten sein. Die Brenntemperatur ist höher als bei Ton, allerdings etwas niedriger als bei Porzellan. Nach dem Brennen ist Steingut noch nicht wasserfest. Deshalb wird Steingut anschließend glasiert, um es wasserundurchlässig zu machen. Die Grundfarbe ist bei Steingut weiß, grau oder braun. Sollen diese Farben erhalten bleiben, wird eine klare Glasur verwendet. Mit Hilfe farbiger Glasuren ist Steingut aber auch in vielen anderen Farben erhältlich. Auch, ob das Steingut Geschirr eine glänzende oder eine matte Oberfläche bekommt, lässt sich durch die Art der Glasur steuern.

Die Eigenschaften von Steingut

Geschirr aus Steingut ist sehr stabil, haltbar und robust – und deshalb perfekt an die Verwendung in der Gastronomie angepasst. Es kann problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden und ist sowohl für die Mikrowelle, als auch für den Backofen geeignet.

  • Sehr stabil
  • Spülmaschinenfest
  • Mikrowellengeeignet
  • Backofengeeignet bis 280 °C
Unser Tipp

Vermeiden Sie plötzliche Temperaturschwankungen! Kaltes Steingut-Geschirr sollte nicht abrupt erhitzt werden – sonst kann es zu Rissen im Material kommen. Ebenso sollte erwärmtes Geschirr aus Steingut nicht plötzlich abgekühlt werden.

Was sind die Unterschiede zwischen Steingut und Porzellan?

Zwar handelt es sich sowohl bei Steingut, als auch bei Porzellan um Keramik, allerdings unterscheiden sich die beiden Materialen in der Herstellungsweise. Porzellan besteht aus Kaolin, Quarz und Feldspat und wird in der Regel zwei Mal bei ca. 1350 bis 1450 °C gebrannt. Steingut ähnelt in der Material-Zusammensetzung Ton und kommt nur einmal bei 900 bis 1280 °C in den Brennofen. Vor dem Brennen wird das Steingut glasiert.

Wozu passt Steingut-Geschirr?

Steingut wird gerne als Alltagsgeschirr genutzt, kann sich aber auch in der Gastronomie und als Tafelgeschirr sehen lassen! Steingut Geschirr passt aufgrund des charakteristischen Looks nicht nur zu rustikalen Gastro-Konzepten, sondern auch hervorragend in die individuelle Trend-Gastronomie. Insbesondere der skandinavische Stil lässt sich mit Geschirr aus Steingut authentisch umsetzen.

Wie wird kaputtes Steingut-Geschirr entsorgt?

Zerbrochene Einzelteile aus Steingut können Sie ohne Probleme im normalen Restmüll entsorgen. Größere Mengen sollten Sie zum örtlichen Wertstoffhof bringen. Der Altglascontainer ist für zerbrochenes Geschirr tabu – Geschirr aus Porzellan, Keramik oder Hartglas stören das Altglasrecycling und müssen aussortiert werden.